Umbau eines alten Notebooks:

Toshiba Satellite 1730 CDT

2.

Auswechseln des optischen Laufwerks

Ferner verfügte das Notebook nur über ein CD-ROM-Laufwerk; meine Sicherungskopien mit Dateien des PCs brannte ich aber schon seit einiger Zeit auf DVDs. Um diese Datensicherungen im Fall einer Havarie des Hauptcomputers lesen zu können, bekam das Notebook ein Laufwerk, das CDs brennen und DVD+ und - lesen kann.
8.2. Laufwerke entfernt
8.2) Die ersten sieben Arbeitsschritte gleichen dem Auswechseln der Festplatte (s. Kapitel 1).
Das Diskettenlaufwerk ließ sich genauso leicht entfernen wie die Festplatte. Auf dem Foto oben ist das bereits geschehen. Die vier losen Schrauben gehören zum seriellen und parallelen Anschluss.
9. Leeres Gehäuse
9) Jetzt müssen noch einige Schrauben auf der Hauptplatine gelöst werden und dann lässt sie sich mitsamt den unter ihr aufgehängten Modulen aus dem Gehäuse heben:

Man erkennt nun in der Mitte des Chassis einen viereckigen Ausschnitt: den Zugang zum Arbeitsspeicher. Links und links oben davon Lüftungsschlitze und Löcher für den Ventilator.

10-1. Hauptplatine von unten in Schrägsicht
Im Vordergrund die Anschlüsse des Mainboards, das auf dem Kopf liegt
10-2. Hauptplatine von unten- altes Laufwerk noch eingebaut
10) Die Unterseite des Mainboards: Links unser Ziel, das alte optische Laufwerk, in der Mitte oben ein SDRAM-Speicherriegel in einem flach liegenden, weißen Steckplatz, rechts davon ein internes Modem, teilweise durch schwarze Pappe und den Rest eines weißen Aufklebers verdeckt, rechts oben am Rand die Pfostenstecker zum Akku, darunter eine graue Fläche mit vier Löchern: der Einbauschacht für PC-Karten (bzw. PCMCIA-Karten). Links davon erkennt man silbrige Hebel: Die Mechanik zum Auswerfen der Erweiterungskarten. Rechts unten der Ventilator, daneben Kühlrippen.
11. Hauptplatine von unten- CD-ROM-Laufwerk ausgebaut
11) Das alte Laufwerk ist entfernt. An seinem unteren Rand erkennt man noch eine Halterungsschiene. Die obere Schiene liegt zusammen mit ihren beiden Schrauben etwas abseits. Außerdem habe ich den Arbeitsspeicher ausgebaut, aus folgendem Grund: Vor einigen Jahren habe ich das erste Mal versucht ein kleines Heimnetzwerk aufzubauen; mein Notebook hatte ja hinten einen Ethernet-Stecker. Der war aber seltsamerweise nicht im Handbuch aufgeführt. Auch im Gerätemanager des Betriebssystems erschienen weder eine Netzwerkkarte noch ein Netzwerk-Chip. Als die Verbindung zwischen den Computern nach langem Probieren nicht zustande kam, gab ich natürlich erst mir die Schuld. Im Verlauf der folgenden Jahre, mit wachsender Erfahrung, keimte in mir ein Verdacht, der schließlich bestätigt wurde:
12. Detail Netzwerkanschluss
12) Der Netzwerkstecker, oder besser ein angehängter Kabelstummel, führt ins Leere!

Am unteren Rand etwas links der Mitte erkennt man den RJ-11-Anschluss des Modems mit zwei messingfarbenen Kontakten. Das linke schwarze Kabel führt entsprechend zum Modem. Das rechte schwarze Kabel des breiteren RJ-45-Steckers endet aber im Innern des Notebooks in einem weißen, breiten Stecker, der nirgends angeschlossen ist und gewöhnlich durch den Arbeitsspeicher verdeckt wird. Diese Baugruppe ist also offensichtlich für verschiedene Modellvarianten entworfen worden.

Umrahmt von der Halterung des SDRAM-Speichers sind übrigens vier schwarze Rechtecke sichtbar, zwei mit weißen Aufklebern: Dies sind fest in das Motherboard integrierte Arbeitsspeicher.

Abschließend kann man sagen, dass der Umbau Spaß gemacht hat, lehrreich war und sich finanziell gelohnt hat.

Riskant ist nur das Öffnen im Blindflug und eventuelles Beschädigen der sehr empfindlichen Flachbandkabel, welche sich auch nicht leicht beschaffen lassen.

Falls Sie selbst einen Umbau wagen wollen, wünsche ich Ihnen jetzt schon viel Glück und würde mich freuen, von Ihnen zu hören.

2. Auswechseln des optischen Laufwerks- Chinesisch VR China 2. Auswechseln des optischen Laufwerks- Chinesisch Taiwan/Rep. China